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Aus Literatur und Philosophie

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.
Immanuel Kant

Wenn du an mich denkst,
erinnere dich an die Stunde,
in welcher du mich am liebsten hattest.
Rainer Maria Rilke

Der kleine Prinz setzte sich auf einen Stein
und hob die Augen zum Himmel.
“Ich frage mich,“ sagte er,
“ob die Sterne leuchten,
damit jeder eines Tages
den seinen wieder finden kann.
Schau meinen Planeten an.
Er steht gerade über uns . . .
Aber wie weit ist er fort!“
Antoine de Saint-Exupéry

Mich lässt der Gedanke an den Tod in völliger Ruhe. Ist es doch so wie mit der Sonne: Wir sehen sie am Horizont untergehen, aber wissen, dass sie ‚drüben’ weiter scheint.
Johann Wolfgang von Goethe

Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat zu ertragen,
was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde,
was er nicht retten kann.
Friedrich Schiller

Glücklich, glücklich nenn ich den,
dem des Daseins letzte Stunde
schlägt in seiner Kinder Mitte.
Solches Scheiden heißt nicht sterben,
denn er lebt im Angedenken,
lebt in seines Wirkens Früchten,
lebt in seiner Kinder Taten,
lebt in seiner Enkel Mund.
Franz Grillparzer

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,
und eine Last fallen lassen dürfen,
die man lange getragen hat,
das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache.
Hermann Hesse

Ich bin nicht tot,
ich tausche nur die Räume,
ich lebe in euch
und geh durch eure Träume.
Michelangelo Buonarotti

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.
Albert Schweitzer

Die Gedanken an einen lieben Menschen sind Lichtblicke – wie glitzernde Perlen auf einer Blume im Morgentau.
Renate Gall

Der Berg ist überschritten; nun wird es leichter gehen.
Friedrich der Große

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