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Aus der Antike

Der Schlaf ist das Bild des Todes – Somnus imago mortis.
Cicero

Menschen, die vor dem Tode fliehen, laufen ihm gerade nach.
Demokrates

Uns alle erwartet die eine Nacht, und einmal müssen wir den Weg des Todes betreten.
Horaz

Den Tod wünschen sie sich oft, weil sie ihn scheuen.
Seneca

Selbst der Tod flieht oft vor einem Mann – Mors ipsa refugit virum.
Lucanus

Auf die Art ist der Tod für den Menschen die erwünschteste Zuflucht aus den Mühseligkeiten des Lebens; und die Gottheit, die uns das süße Dasein zu kosten gegeben, wird hierin neidisch befunden.
Artabanos, bei Herodot

Lasst uns guten Mutes sein in Bezug auf den Tod, da das kein Übel für uns sein kann, was das natürliche Gesetz der Götter, die über das Wohl der Menschen walten, zu unsrem Besten so eingesetzt hat.
Platon

Nicht den Tod eracht ich als das Schrecklichste,
Nein, wenn man, selbst ihn suchend, ihn nicht finden kann.
Sophokles

Der Tod ist nichts Schreckliches; nur die fürchterliche Vorstellung vom Tode macht ihn furchtbar.
Epiktet

Niemand ist vor dem Tode glücklich zu nennen. – Nemo ante mors Beatus.
Solon, bei Herodot

Richte dein Streben dahin, dass der Name des Todes seinen Schrecken für dich verliert. Mach ihn dir durch häufiges Nachdenken vertraut, damit du, wenn es die Umstände fordern, ihm sogar entgegen gehen kannst.
Seneca

Der Tod wird mir Wohltat sein. – Mors mihi munus erit.
Cicero

Der Tod ist ein Ausruhen von Mühe und Elend. – Mors laborum ac miseriarum quies est.
Cicero

Der Tod ist das letzte Ziel der Dinge. – Mors ultima linea rerum est.
Horaz

Nach meinem Tode mag die Erde in Flammen untergehen.
Unbekannter Dichter bei Cicero, Seneca und Sueton