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Der Tod als Brücke zwischen zwei verschiedenen Welten…

Was machst du an der Welt?
Sie ist schon gemacht.
Der Herr der Schöpfung hat alles gedacht.
Goethe

 

Liebe Frau Westhoff,

wir glauben zu wissen, wie sehr Ihr von seiner Krankheit erlöster Mann Adrian und Sie einander geliebt haben, wie stark und vertrauensvoll das Band Ihrer langjährigen Zusammenarbeit war, wie vorbildlich und prägend Ihre innige Beziehung für Ihre Kinder und Ihre Angehörigen war – ein immer heiterer sicherer Fels in den Wechselfällen eines langen gemeinsamen Lebens.

Wir möchten Ihnen mit den Worten des Theologen Eugen Drewermann ein wenig Trost zusprechen: „Nur in der Liebe erschließt sich die unendliche Schönheit und die absolute Notwendigkeit eines bestimmten Menschen; nur in der Liebe taucht man gewissermaßen an den Anfang der Schöpfung zurück und vollzieht von innen her den Entschluss Gottes nach, der von Ewigkeit her wollte, dass es diesen einen besonderen Menschen gibt. … Die Liebe weiß, dass es den anderen geben muss, macht von Grund des Daseins her dankbar für das unermessliche Geschenk des Lebens. In der Liebe wird der andere zu einem Fenster, das die Welt hell macht und durchsichtig auf Gott hin, und umgekehrt wird seine Zuneigung zu einem Weg und einer Brücke, die von dieser Welt hinüber reichen in die Ewigkeit.“ (Was uns Zukunft gibt, S. 192).

Das schöne Bild von der Brücke könnte für Sie und Ihr weiteres Leben eine hilfreiche Vorstellung sein. Es gibt diese bleibende Verbindung der Liebenden.

Wir würden Sie gerne besuchen, um mit Ihnen über Ihren ganz besonderen Mann Adrian zu sprechen, um ihm mit unseren Gedanken ganz nahe zu sein.

Antje Reuter und Harald Kleinschmidt