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BESONDERES

Zeiten ändern sich und so entwickeln sich auch immer wieder neue Formen der Bestattung. Durch die Feuerbestattung wurde vieles möglich und es entwickeln sich immer wieder neue Ideen. Zum einem steht die Individualität im Fokus zum Anderen der Wunsch etwas vom Verstorbenem behalten zu können. Nicht jede Bestattungsform ist in Deutschland zulässig – doch es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Wunsch nach einer der unten genannten Bestattungen zu ermöglichen.

DIAMANTBESTATTUNG

Aus einem kleinen Teil der Kremierungsasche entsteht durch ein spezielles Verfahren ein Diamant. Dieser kann beispielsweise in einem Schmuckstück verarbeitet getragen werden. Es gibt auch die Möglichkeit, mehrere Diamanten herstellen zu lassen, wenn mehrere Angehörige diese Erinnerung tragen wollen. Falls ein Rest der Asche bleibt, wird diese üblicherweise in einem Urnengrab bestattet.

LUFTBESTATTUNG

Bei der Luftbestattung, auch Flugbestattung genannt, wird die Asche des Verstorbenen aus einem Flugzeug, einem Hubschrauber oder einem Heißluftballon in der Luft verstreut. Diese Bestattungsart ist in Deutschland nicht möglich. Die Asche muss ins Ausland überführt werden. Dafür fallen zusätzliche Kosten an.

WELTRAUMBESTATTUNG

Die Weltraumbestattung ist eine sehr seltene und teure Bestattungsart, welcher die Kremierung des Verstorbenen vorausgeht. Anschließend werden etwa sieben Gramm der Asche, in eine Mikrokapsel gefüllt und gemeinsam mit anderen Kapseln an Bord einer Trägerrakete in den Weltraum geschossen.

TREE OF LIFE

Bei der Tree of Life – Baumbestattung wird die Asche in ein Vitalerde – Substratgemisch gegeben. Sie können Sich einen Baum aussuchen, der in diese Besondere Erde gepflanzt werden soll. Sobald der Baum genug gewachsen ist wird er an den Bestatter gesendet, der Ihnen den Baum  übergeben darf, damit Sie den Baum an einem eigenem Gedenkplatz pflanzen können.

ALMWIESENBESTATTUNG

Bei der Almwiesenbestattung wird die Urne auf einer Almwiese, auf Wunsch direkt bei einem Edelweiß, bestattet.

WINDBESTATTUNG

Die Asche wird auf einer vorgesehenen Fläche verstreut und der Wind trägt die Asche zum letzten Ruheort. Diese Art der Bestattung ist noch nicht in allen Bundesländern praktikabel.

SCHMETTERLINGSBESTATTUNG

Für die Schmetterlings-Bestattung hält das GBI eine besondere Schmetterlingsurne bereit. Während der Trauerfeier können dann lebende Schmetterlinge freigelassen werden, und auf dem Ohlsdorfer Friedhof stehen dafür passende Grabstätten zur Verfügung.

HERZ-SARG RITUAL

Aus Italien hat das GBI das Ritual „Scrigno del Cuore“ – deutsch: „Schmuckkästchen des Herzens“ – übernommen. Dabei erfolgt die Bestattung in einem sogenannten Herzsarg mit passendem Ritual. Kleine Holzherzen sind Sargelemente, welche als Erinnerungsstück abgenommen werden können. In die Lücken werden Herzförmige Briefchen mit guten „Reisewünschen“ eingebracht, die der Verstorbene mitnehmen soll.

Nicht unerwähnt seien hier die Möglichkeit der Körperspende zu wissenschaftlichen Zwecken sowie die Organspende. Dies ist allerdings nicht grundsätzlich möglich und die Bestattungspflicht gilt weiterhin und ist für die Dauer der Nutzung der Wissenschaft nur aufgeschoben. Daneben gibt es auch die Optionen des Einfrierens oder der Gefriertrocknung.

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