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Was für Bestattungsarten gibt es?

Es gibt zwei grundsätzliche Unterschiede bei den Bestattungsarten

Die Auswahl der Bestattungsart ist eine sehr persönliche Angelegenheit und sollte daher rechtzeitig und gut überlegt sein. An dieser Stelle geben wir Ihnen einen Überblick zu den verschiedenen, in Deutschland und darüber hinaus, möglichen Formen einer Bestattung.

Es gibt eigentlich nur zwei Formen von Bestattungen, im Sarg oder in der Urne:

  • die Erdbestattung,
  • die Feuerbestattung.

Übersicht der Bestattungsarten

Die Erdbestattung oder auch Körperbeisetzung ist die traditionelle Form der Beerdigung in Deutschland, damit auch in Hamburg und Umgebung. Hierbei wird der Leichnam in einem Sarg in der Erde bestattet.

Die Alternative hierzu bildet die Feuerbestattung. Dieses ist die mittlerweile am häufigsten gewählte Bestattungsart. Hier wird der Leichnam in einem Krematorium eingeäschert.
Die Asche des Verstorbenen kann nachfolgend auf unterschiedliche Art in einer Urne beigesetzt werden. Die klassische Form ist auch hier die Beisetzung auf einem Friedhof. Häufig wird mittlerweile die besonders im Norden beliebte Beisetzung der Urne auf See oder im Wald gewählt.
In Deutschland ist für die Durchführung aller Formen der Bestattungsarten, denen immer eine Feuer- und Erdbestattung zugrunde liegt, ein Bestatter vorgeschrieben.

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Standorte des GBI in Hamburg.

Die grundsätzliche Entscheidung der Bestattungsart:

Erdbestattung oder Feuerbestattung?

Anteile der Bestattungsarten in Hamburg in Prozent

Anteile der Bestattungsarten in Hamburg in Prozent

Rechtzeitige Planung der Bestattungsart und eine Vorsorge zur Finanzierung hilft den Hinterbliebenen, denn häufig ist die Wahl der Art der Beerdigung nicht im Vorfeld festgelegt worden. Dann müssen sich die Hinterbliebenen um die Wahl der Bestattungsart kümmern. Was meist zu einer zusätzlichen Belastung im Trauerfall führt. Von daher ist es sinnvoll sich bereits zu Lebzeiten Gedanken über dieses Thema zu machen und eine entsprechende Verfügung oder einen Bestattungsvorsorgevertrag zu hinterlassen.

Es sollte grundsätzlich die Entscheidung zwischen Erd- oder Feuerbestattung selber getroffen werden, dann haben die Hinterbliebenen eine genaue Vorgabe die weitere Form der Bestattungsart zu wählen.

Wurde keine Verfügung vom Verstorbenen hinterlassen, so hilft es sich bei der Wahl der Bestattungsart die folgenden Fragen zu stellen:

  • Welche Art der Bestattung passt am Besten zum Wesen, der Art und dem Leben des Verstorbenen?
  • Was für Auswirkungen hat diese Wahl auf die Angehörigen und Hinterbliebenen in der Art wir sie mit der Trauer und dem Verlust umgehen?

In der Ausgestaltung gibt es eine Vielzahl an Varianten zu den beiden Formen einer Bestattung.

Das GBI bietet Ihnen hierfür eine Vielzahl unterschiedlicher Bestattungsarten für verschiedene Vorlieben und Festlegungen an.

Bestattungskosten-Rechner des GBI

Die Kosten der verschiedenen Bestattungsarten sind sehr unterschiedlich. Der Bestattungskosten-Rechner hilft Ihnen, anhand der von Ihnen ausgewählten Leistungen, individuell Ihre Bestattungskosten zu kalkulieren. Weiterhin haben Sie abschließend die Option bei der GBI ein Angebot anzufordern.

Weitere Details zum GBI-Bestattungskosten-Rechner

Die traditionelle Erdbestattung

Die Beerdigung des Leichnams des Verstorbenen erfolgt in einem Sarg in der Erde des Friedhofs. Diese Art bietet sich an, wenn der Verstorbene in seinem letzten Willen ein Einäscherung ausgeschlossen hatte oder religiöse Gründe dagegen sprechen. Bei der Art der Gräber gibt es die Wahl zwischen Reihengräbern und Wahlgräbern. Bei den Reihengräbern entscheidet der Friedhof über die Lage der Grabstätte, bei Wahlgräbern entscheiden Sie selbst.
Von den Kosten her liegt die Erdbestattung höher als die Feuerbestattung. Gründe sind der wertige Holzsarg und die langfristigen Kosten für die Grabpflege.
Gerne stehen wir Ihnen vom GBI bei der passenden Wahl zur Seite.

Weitere Details zur Erdbestattung

Die Feuerbestattung – das Ende der Körperlichkeit

Bei dieser Form der Bestattung wird der Körper des Verstorbenen in einem Holzsarg im Krematorium verbrannt. Nach der Einäscherung kann die Asche des Leichnams in einer Urne auf sehr unterschiedliche Arten beigesetzt werden. Es gibt das Urnengrab, als Wahl- oder Reihengrab auf dem Friedhof, mit regelmäßiger Grabpflege. Oder das Wiesengrab, was durch die Friedhofsverwaltung gepflegt wird. Dazu kommt noch eine Vielzahl an alternativen Bestattungsformen, wie die Seebestattung oder die Waldbestattung.

Weitere Details zur Feuerbestattung

Anonyme Bestattung – in aller Stille

Die anonyme Bestattung erfolgt in der Regel nach einer Verbrennung. Es wird die Asche des Verstorbenen meist in einem anonymen Urnengrabfeld beerdigt. Aus der Sicht der Kostenfrage ist die anonyme Bestattung heute die günstigste Art der Beerdigung.
Als „stille Beisetzung“ wird diese meist ohne Angehörige durchgeführt, es gibt keinen Namenshinweis oder Grabstein. Eine Grabpflege ist nicht notwendig. Es gibt allerdings auf einigen Friedhöfen auch „halbanonyme“ Bestattungen, bei denen Angehörigen anwesend sein dürfen. Damit ist auch die Grabstelle bekannt. Die Seebestattung ist auch in einer anonymen Form, ohne Angehörige und ohne Koordinaten der Beisetzungsstelle, möglich.

Entwicklung der anonymen Bestattungen in Hamburg

Entwicklung der anonymen Bestattungen in Hamburg

Weitere Details zur Anonyme Bestattung

Seebestattung – eine Beisetzung im Meer

Dieser Art der Bestattung geht eine Feuerbestattung vorweg. Die spezielle Seeurne mit der Asche des Verstorbenen wird in ausgewählten Gebieten im Meer beigesetzt. Die Ausfahrt zur Beisetzung wird von konzessionierten Seereedereien durchgeführt. Diese Ausfahrt kann mit Angehörigen, samt Kaffeetrinken und Leichenschmaus, erfolgen.
Die günstigsten Bestattungskosten fallen bei der anonyme Bestattung auf See an. In diesem Fall fährt das Schiff ohne Angehörige aus und der Kapitän übergibt die Urne dem Meer.

Weitere Details zur Seebestattung

Naturbestattung – die Rückkehr

Es bestehen vielfältige Möglichkeiten der Bestattung in der Natur. Die gefallen besonders den Menschen, die Ihre letzte Ruhe nicht in einem Reihen- oder Wahlgrab finden wollen. Die Bestattung erfolgt dann innerhalb von Deutschland als Waldbestattung, Baumbestattung oder auf der See, vielleicht im Ausland auf einer Almwiese oder einem Berg in den Alpen.
Diesen Arten der Bestattung ist gemeinsam, dass zuvor eine Verbrennung des Verstorbenen erfolgt. Ein Vorteil dieser Bestattungsarten ist weiterhin, dass sich für die Angehörigen keine Kosten für die weitere Pflege der Grabstätte ergeben.

Weitere Details zur Naturbestattung

Urnenbeisetzung – und das Bestattungsforum Ohlsdorf

Die Urnenbeisetzung der Asche des Verstorbenen wird in der Regel im engsten Kreis der Angehörigen direkt an der Grabstelle durchgeführt. Die Trauerfeier findet dazu am Sarg zu einem anderen Zeitpunkt vor der Einäscherung statt. Üblicherweise erfolgt die Besetzung auf einem Friedhof.
Der Friedhof Ohlsdorf, mit seinem Bestattungsforum, bietet hier einen besonderen Service. Nach der Trauerfeier kann die Besetzung zwei bis drei Stunden später erfolgen, da das Bestattungsforum über ein Krematorium verfügt.

Weitere Details zur Urnenbeisetzung

Diamantbestattung – Aus der Asche für die Ewigkeit

Hierbei handelt es sich um keine eigene Bestattungsform. Bei der Diamantbestattung wird aus der Asche des Körper eine geeignete Menge an Kohlenstoff isoliert. Daraus wird ein künstlicher Diamant hergestellt. Das patentierte Verfahren kommt aus der Schweiz und verwendet zu 100% die Asche des Verstorbenen. Der technisch erstellte Rohdiamant sieht aus wie von der Natur erschaffen. Er wird von erfahrenen Experten in reiner Handarbeit mit einem passenden Schliff versehen. Damit wird er zu einem Erinnerungsdiamanten der ganz besonderen Art und kann über Generationen erhalten bleiben. Das Ergebnis des Verfahrens ist damit ein ganz besonderes Erinnerungsstück.

Weitere Details zur Diamantbestattung

Besondere und andere Bestattungsarten

Durch die Änderung und Entwicklung der Bestattungskultur gibt es mittlerweile viele neue ansprechende Bestattungsarten: Bei der Diamantbestattung wird ein Teil des Kohlenstoffes des Körpers in einen synthetischen Diamanten gepresst. Der Diamant ist Abschied und Andenken in einem. Für Schmetterlings-Bestattung hat das GBI eine besondere Schmetterlingsurne zur Verfügung. Innerhalb der Trauerfeier können dann lebende Schmetterlinge freigelassen werden. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof stehen dafür passende Grabstätten zur Verfügung. Aus Italien hat das GBI das Ritual „Scrigno del Cuore“, deutsch: „Schmuckkästchen des Herzens“, für die Trauerfeier und den Abschied, für eine Bestattung mit dem Herzsarg, übernommen.
Nicht unerwähnt sollen hier die Körperspende zu wissenschaftliche Zwecken oder die Organspende sein. Wie auch die Bestattung im Weltraum, das Einfrieren oder die Gefriertrocknung.

Weitere Details zu den besonderen Bestattungen

Sozialbestattung – vom Amts wegen

Eine Sozialbestattung ist dann durchzuführen, wenn der Bestattungspflichtige nicht über das Vermögen verfügt, eine Bestattung in Auftrag geben zu können. In diesem Fall übernimmt das Sozialamt die Bestattungskosten, wenn vorher ein persönlicher Antrag beim Sozialamt gestellt wurde. Das Sozialamt nimmt einer Vermögensüberprüfung vor und stellt dann ggf. einen Kostenübernahmeschein aus. Aus den für Sozialbestattungen einschlägigen Verträgen ergibt sich das Leistungsspektrum der Stadt Hamburg, dass naturbedingt nur eine kleine Auswahlmöglichkeit zuläßt. Eine Trauerfeier ist auch bei der Sozialbestattung möglich. Selbstverständlich übernimmt bei vorliegend er Antragsvoraussetzungen einer Sozialbestattung die Stadt Hamburg auch die Kosten für ein Grab. Auch hier sind persönliche Absprachen mit dem Sozialamt notwendig, insbesonder wenn es um die Verlängerung einer Familiengrabstätte geht.

Weitere Details auf dem Merkblatt zur Bestattungspflicht

Amtsbestattung im Hamburg

Bei der Amtsbestattung handelt die Stadt Hamburg als Bestattungsunternehmen. Amtsbestattungen werden vorgenommen, wenn keine Bestattungspflichtigen vorhanden sind, oder keine Bestattungspflichtigen zu ermitteln sind. Fragen zur Amtsbestattung kann das GBI nicht beantworten, da Amtsbestattungen von keinem privatrechtlichen Bestatter in Hamburg durchgeführt werden. Bitte wenden Sie sich an die Friedhofsverwaltung. Eine Amtsbestattung findet auch bei denjenigen statt, die zwar zu Lebzeiten über genügend Vermögen verfügen, aber keine Bestattungsverfügung im Sinne eine Bestattungsvorsorge bei einem Bestattungshaus hinterlegt haben und über den Abschluss der Bestattungsvorsorge in der Patientenakte kommuniziert haben. Selbst bei beträchtlichen Vermögen wird in einem solchen Fall das Vermögen der Stadt Hamburg zugeschlagen und es findet eine Amtsbestattung statt. Wenn ein Vorsorgevertrag abgeschlossen ist, wird der durchgeführt und die Amtsbestattung findet nicht statt.

Weitere Details zur Amtsbestattung in Hamburg

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Für alle Ihre Wünsche ist das GBI in Hamburg offen. Wir setzen uns als Ihr Bestatter gerne mit all unserer Erfahrung für die Erfüllung Ihrer persönlichen Vorlieben ein. Ob in Deutschland oder im Ausland.

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