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Bestattungskultur der Kelten

Die Kelten, die im 6.Jahrhundert vor Christus in der Mitte Europas, Süddeutschland und Nordfrankreich herrschten, hatte schon vor 2500 Jahren eine ausdifferenzierte Bestattungskultur für die Herrscher vorzuweisen. In einem Bericht eines Wissenschafts- magazins wird erläutert, dass Prähistoriker  verschiedene Gräber gefunden haben, die in der Ausstattung einem „großangelegtem Wohnzimmer“ glichen. Insbesondere wurden Trinkhörner gefunden und ein Trinkkessel, der 600 Liter Met fassen konnte, damit auch nach dem Tod das gesellschaftliche Beisammensein fortgeführt werden konnte, denn die Macht wurde genauso gebündelt und zusammengehalten. In einem sehr pompösen Kindergrab wurden etruskische Schmuckstücke gefunden. Der Autor Dirk Krausse glaubt an eine stilistische Anlehnung und keinen Import aus Italien. Dennoch ist die Verbindung zu Italien sichtbar. (Spektrum der Wissenschaft 5, 2013, S 64 ff)

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