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Das Grab von Dr H. Kohl

Wie wir im FOCUS nachlesen konnten, link,  ist

das Grab von Dr H. Kohl weiterhin ein besonderer Streitpunkt.

Die Witwe von Kohl hat nicht nur angeordnet, dass das Grab 24 Stunden von einer Videokamera bewacht wird – so verlängert sich der Personenschutz über den Tod hinaus – sondern es gibt jetzt einen großen Zaun, der die Trauergäste daran hindert ihre Blumen auf das Grab von Helmut Kohl, dem Bundeskanzler a.D, zu legen. Ob das ein richtiger Umgang mit der Trauer der Menschen ist, möchten wir ausdrücklich dahingestellt sein lassen.

Auch recht seltsam anmutend ist, dass in dem abgesperrten Grab-Arreal nun gar keine Blumen mehr liegen.

Trauerkultur am Grab durch Grabpflege und Grabbepflanzung

Aus der Trauerbegleitung wissen wir, dass der Gang zum Grab, das Reden mit dem Verstorbenen am Grab und die Grabbeplfanzung ein wichtiger Teil der Trauerarbeit, Trauerkultur ist.  Auch das Niederlegen von Trauerblumen am Grab sollte doch möglich sein. Die Ausgrenzung von Trauergästen ist ein weiterer Zug der Witwe, die sich sehr in den absolute Abgrenzung begibt.  Wahrscheinlich haben selbst die Kinder von Kohl einen Schlüssel, um den Zaun zu überwinden durch das Tor. Der Neffe von Kohl schreibt:

„Kein Zeichen von Liebe. Nicht mal eine Blume.“

Mit einem guten, detailierten Vorsorge-Vertrag hätte man genau regeln können, wie das Grab von Dr Helmut Kohl auszusehen hat. Vorsorge-Verträge müssen immer zu lebzeiten abgeschlossen werden.

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