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Erbstreitigkeiten – Reglungen zur Vermeidung

In einem lichtvollen Vortrag hat Dr Sebastian, GBI Abteilungsleiter und Mediator, die Möglichkeiten der Mediation im Harburger Rathaus beleuchtet. Dr Sebastian führte aus, dass schon seit jahrhunderten Streitereien gibt, aber seit 50 Jahren gut definierte Prozesswege, wie man Konflikte bewerten kann und wie man die „berühmte Kuh“ vom Eis bekommt.  Insbesondere die „gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg“ ist ein guter Weg Bedüfnisse zu klären. Hinter verhärteten Fronten stehen oft Verletzungen, die entweder offensichtlich sind, oder untergründig. Wichtig ist die Gefühle zu benennen, die den gegnerischen Parteien die Zornenfalten in die Stirn treibt. Offengelegte Gefühlsbedürfnisse demaskierten oftmals den Ursprungsgrund der innerfamiliären Spannungslage. Ähnlich wie in der Medizin erforscht man als Wissenschaftler nicht die Symptome, sondern sucht den Verursachungsgrund. Schon Sigmund Freud sprach von der Sublimation, und negative Energien können sich auch in Familiensystemen verfestigen. Dr Sebastian rief die Zuhörer dazu auf, vorher Uneinigkeiten zu klären, damit man die Verwerfungen in der Familie nicht mit ins Grab nimmt.

Ein gutes Instrument um Erbstreitigkeiten zu vermeiden sind notarielle Testamente. Der Vorteil von notariellen Testamenten besteht darin, dass sie faktisch unanfechtbar sind und gleichzeitig ein Erbschein entbehrlich ist. Aus einen notarillen Testament kann man gleich „vollstrecken“.

Wir empfehlen eine notarielle Generalvollmacht und ein notariellese Testament.


 

Der Vortrag Mediation – Konfliktlösungen ist für Altenheime in Hamburg im Fortbildungsangebot des GBI abrufbar.

Kontakt: GBI Öffentlichkeitsarbeit, wende@gbi-hamburg.de

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bildrechte Pixabay: CC geralt

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