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Eröffnung Welthospiztag Hamburg

Die stimmungsvolle Location bot gut Platz für die Stände und die Teilnehmer. Im Eingangsbereich wurden Heliumballons aufgeblasen, die mit Wünschen versehen gen Himmel geschickt werden – auch ein beliebtes Bestattungsritual.(wird oft bei Kinderbestattungen eingesetzt, ist aber genauso zulässig bei allen anderen Bestattungen) In der Begrüßungsrede von Kai Puhlmann, dem Leiter der LAG und Leiter des „Hamburger Hospizes“/ Helenenhospiz warb er für einen natürlichen Tod, ohne menschliche Allmachts-  Phantasien und lehnte strickt assistierten Suizid, rsp Sterbehilfe ab. Anschließend sprach die Staatsrätin der Gesundheitsbehörde ein Grußwort. Im Eingangsbereich hatten zahlreiche Stände der Hilfsorganisationen sich präsentiert. Vom UKE Palliativstation Förderverein, bis CHARON, vom Volksdorfer Hospiz, bis zum Lotsenhaus. Auch die diakonischen ambulanten Hospizdienste waren ebenso vertreten, wie das Hospizzentrum Bruder Gerhard aus Volksdorf. Alle Vereine und Institutionen sind im Umfeld des Sterbens und Todes bemüht den Übergang möglichst schmerzfrei zu gestalten, mithilfe von pflegerischen Palliativ Care Maßnahmen, oder mit ehrenamtlicher Begleitung und Seelsorge. Die 2.Referentin aus Segeberg, brachte es auf den Punkt: Die Angst vor dem Unbekannten macht uns die größten Probleme – dafür hat Hamburg schon seit langer Zeit ein umfängliches Sterbebegleitungsnetzwerk, welches von der Hospizkoordinierungsstelle, Frau Kuhn begleitet und befördert wird, wie mit der Hospizwoche.

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