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Etikette Traueranzeigen

In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom Juli 2016 ist von einer Todesanzeige in Trier mit folgendem Wortlaut zu lesen:

„Liebe Geschwister und Angeheiratete und Kinder. Ich bin nachtragend, und ihr seid ausdrücklich nicht zu meiner Trauerfeier im Bestattungswald XYZ eingeladen. Ihr seid ausgeladen …“

Grundsätzlich steht es  dem Kunden natürlich frei, so zu formulieren, wie er es möchte. Dennoch möchten wir betonen, dass uns eine weniger drastische Ausdrucksweise im Angesicht des Todes angemessener erscheint. Aus Sicht der Trauerpsychologie ist nämlich nicht nur der Wille des Verstorbenen entscheidend, sondern auch wie und auf welchem Weg sich die Familie, inklusive der Schwestern und Brüder, vom Verstorbenen verabschieden möchte.

Hier der Link zu dem Zeitungsartikel mit der ausgesprochen offenen Schreibweise: Hier weiterlesen.

Wo sollte man seine Traueranzeige aufgeben?

Grundsätzlich buchen wir als Bestattungshaus gerne für Sie die Traueranzeigen in allen Hamburger oder auch nationalen Zeitungen. Dabei erhalten Sie von uns entsprechende Vorlagen; alternativ achten wir auf den korrekten Abdruck des von Ihnen gewünschten Wortlautes. Wenn Sie das GBI Großhamburger Bestattungsinstitut mit dem Schalten einer Traueranzeige beauftragen, haben Sie also den Vorteil einer professionellen Beratung.

Welche Nachteile habe ich, wenn ich mich direkt an einen Verlag wende?

Wenn Sie sich direkt an die Zeitung wenden, werden Sie den gleichen Preis angeboten bekommen, aber deutlich weniger Beratung.

Wer bestimmt die Gestaltung einer Trauerfeier?

Zitat aus der Süddeutschen Zeitung:

„Der Verstorbene verbittet sich zudem auf seiner Beerdigung Trauerkleidung, Kreuze und sonstige religiöse Symbole: ‚Ich war überzeugter Atheist, ich bin es geblieben!‘ Konkrete Vorstellungen hat Martini auch hinsichtlich des Blumenschmucks bei der Trauerfeier: ‚Als Blumen, wenn überhaupt, bitte nur gelbe und orange Lilien ohne starken Geruch.'“

Wie oben beschrieben, gilt es bei der Gestaltung einer Trauerfeier immer, zwei Anspruchsgruppen zu berücksichtigen:

1. den Verstorbenen, der im Wege einer Bestattungsvorsorge alle Einzelheiten im Voraus regeln und festlegen kann.

2. den Kreis der Hinterbliebenen, die vielleicht ganz andere Vorstellungen haben.

Formaljuristisch bleibt festzuhalten, dass, wenn eine Trauerfeier öffentlich bekannt gemacht wird, sie auch als öffentlich behandelt wird: Eine Abgrenzung einzelner Gästegruppen voneinander ist daher kaum möglich.

Weitere Informationen zu Traueranzeigen finden Sie hier.

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