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Friedhof Ohlsdorf Schranke

In einem großen Bericht im Hamburger Abendblatt vom 21.12.2019 wird auf der Titelseite über den Ohlsdorfer Friedhof berichtet und die Problematik, dass bis zu 5000 Autofahrer diesen Weg als Abkürzung nutzen, ohne jeden Bezug zu den Gräbern. Der Umweltstaatsrat Michael Pollmann betont: “ Ein Friedhof soll ein Ort der Trauer sein“. Um diesen Trauerort vor den Pendlern zu schützen, soll nun im Jahr 2020 eine, oder mehrere, Schranken in der Mitte des Friedhofes die freie Durchfahrt hindern.

Selbstverständlich wird aber weiterhin eine komplette Durchfahrt des Ohlsdorfer Friedhofes möglich sein. Das gilt nicht nur für die HVV-Busse, sondern auch für Taxen und Trauergäste und diejenigen, die das Grab eines Menschen besuchen möchten. Allerdings wird man wahrscheinlich einzeln sein Anliegen und Begründung über eine Sprechanlage an der Schranke vortragen müssen.  Diese kleine Zeitverzögerung mag für Friedhofsbesucher keine Rolle spielen, aber für die Pendler ist der Zeitverlust so groß, dass es sich nicht mehr lohnt über den Friedhof zu fahren und damit der Friedhof seinem ursprünglichen Satzungszweck zurückgegeben wird und ein Ort der Trauer sein kann.

Für die Grabnutzer ist zur Zeit geplant, dass diese den nächstgelegenen Friedhofseingang mit dem PKW nutzen sollte, und damit keine Berührung mit den Schranken haben.

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