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Fritz J. Raddatz im Alter von 83 Jahren verstorben

Der Literaturkritiker Fritz J. Raddatz hat sich entschlossen, so berichten verschiedene Medien, seinem Leben in der Schweiz ein Ende zu setzen, weil er schwerst erkrankt war. Raddatz ist eine wichtige Persönlichkeit im 20. Jahrhundert gewesen und hat für viele wichtige Presseorgane geschrieben. Unter anderem war der der Feuilleton-Chef der „ZEIT“ über viele lange Jahre. Der Spiegel schreibt: „Raddatz mag ein übergroßes Talent zum Drama, zur Egozentrik und zur Larmoyanz gehabt haben. Eines war er sicher nicht: „Das Trampolin für alle und alles“ – vielmehr war er der begabteste aller Turner auf diesem Trampolin, dem Kulturbetrieb der alten Bundesrepublik. So, wie Marcel Reich-Ranicki die Literaturkritik verkörperte, verkörperte er das Feuilleton. Und das ist in seiner schillernden Größe bekanntlich mehr als ein schnöder Kulturteil.“ (hw 27.2.15)

 

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