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Fußball am Volkstrauertag

Wie in dem Newsletter der ZEIT – „Elbvertiefung“ – zu lesen war, wurde einmal mehr bemängelt, dass der HSV ausgerechnet sein  Punktspiel an dem Sonntag durchgeführt hat, der offizieller Weise der Totensonntag war. Der Totensonntag ist ein Gedenktag für alle Verstorbenen, die um die ihre Toten trauern. Leicht nachvollziehbar, dass der Journalist sich über diese Fußballterminierung sich aufregt.

Gestern, am Totensonntag – oder Ewigkeitssonntag – gedachte man in der evangelischen Kirche und auf den Friedhöfen der Verstorbenen. Man spielte aber auch Fußball: Der HSV gewann im Heimspiel 3:0 gegen Hoffenheim. […] obwohl das Stadion direkt neben dem Altonaer Hauptfriedhof liegt und dadurch die stillen Besuche an den Gräbern durch den Auflauf von Fans und Lärm direkt am Friedhof gestört werden«. Und Lärm sei nicht alles, so der Mailschreiber. »Fans urinieren in die Hecken oder nehmen Abkürzungen über den Friedhof.« Das muss nicht nur am Totensonntag nicht sein, oder?

Volkstrauertrag

Bildrechte pixabay CC MarcoPomella

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