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Hans-Dietrich Genscher gestorben

Der deutschen Außenpolitiker Hans-Dietrich Genscher ist am 01.04.2016 im Alter von 89 Jahren verstorben (* 21.3.1927, ✝ 31.3.2016). Nach dem 2. Weltkrieg studierte Hans-Dietrich Genscher Jura in der DDR. Offensichtlich hat er die Möglichkeiten einer Demokratie in Westdeutschland sehr geschätzt und ist seit 1952  in Westdeutschland als Gestalter der Deutschen Politik ein reichweitenstarker Politiker geworden. In den 60er Jahren tritt Hans-Dietrich Genscher in Bonn in die Bundespolitik von Westdeutschland ein und ist bis 1992 von der politischen Bühne nicht mehr wegzudenken. 1992 überlässt er anderen Politikern das politischen, genauer außenpolitische Feld, dass er so viele Jahrzehnte hervorragend beackert und bestellt hatte.

Dipolomat und Außenminister von Deutschland

Viele Jahrzehnte war Genscher Außenminister der BRD und oft in New York bei der UN als Diplomat und war international bekannt für seine Fleißarbeit und seine sehr guten Verbindungen in alle Welt. Bei der Vereinigung der beiden Deutschen Staaten, den 2 + 4 Verhandlungen hat Hans-Dietrich Genscher maßgeblich mitgewirkt. Die Krönung seinen Lebenswerkes. 1992 tritt er auf eigenen Wunsch zurück.

Hier die Webseite von Hans-Dietrich Genscher – link

Hier die Vita von Genscher, zitiert von seiner Webseite.

1946-1949 Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaft in Halle und Leipzig 1946-1952 Mitglied der Liberal-Demokratischen Partei (LDP), Landesverband SachsenAnhalt 1949 erste juristische Staatsprüfung in Leipzig 1952 verlässt die DDR in die Bundesrepublik Deutschland seit 1952 Mitglied der Freien Demokratischen Partei (F.D.P.) 1954 zweite juristische Staatsprüfung in Hamburg Rechtsanwalt in Bremen 1956 wissenschaftlicher Assistent der F.D.P.-Bundestagsfraktion 1959-1965 Geschäftsführer der F.D.P.-Bundestagsfraktion, daneben von 1962 bis 1964 Bundesgeschäftsführer der F.D.P. 1965-1998 Mitglied des Deutschen Bundestages 1965-1969 Parlamentarischer Geschäftsführer der F.D.P.-Bundestagsfraktion 1968-1974 stellv. Bundesvorsitzender der F.D.P. 1969-1974 Bundesminister des Innern 1974-1985 Bundesvorsitzender der F.D.P., Mitglied des Bundesvorstandes 1974-1992 Bundesminister des Auswärtigen und Vizekanzler 18. Mai 1992 Rücktritt auf eigenen Wunsch

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