Zur Startseite A+ A-

Blankeneser Hospiz eröffnet

Der Betrieb des neuen Hospizes in Blankenese wird im Herbst aufgenommen

Das Hospiz in Blankenese hat einen christlichen Schwerpunkt, der auch aus dem Namen hervorgeht: Emmaus Hospiz. Das zeigt sich auch an dem gewählten Ort, denn die Kirche Blankenese liegt direkt gegenüber. Der Leiter des Fördervereins betonte, dass es doch eine schöne Verbindungslinie gebe zum Kindergarten und der Kirche, schließlich gehöre alles zusammen: Das Wachsen, das Leben, das Genießen und das Vergehen – alles ist Teil des Gesamtplans für uns Menschenkinder auf dieser Erde.

Als Eröffnungsgeschenk gab es neben einem Strauß Sonnenblumen eine Klangschale, die dazu dienen soll, die Prozesse gut einzuläuten beziehungsweise ein Beendigungszeichen zu setzen. Zum Beispiel, wenn das Team-Meeting oder eine andere Versammlung zu Ende ist. Gleichzeit kann man die Klangschale nutzen, um über das Generalthema Tod, Sterben und Abschied zu meditieren. Alles ist ein Übergangsprozess, und es geht darum, diesen gut zu begleiten und in entsprechenden Prozess-Schienen einen angemessenen gemeinsamen Weg zu finden.

 

Hospiz Blankenese

Hospiz Blankenese (2)

 

Emmaus Hospiz

Seinem Namen nach bezieht sich das Blankeneser Hospiz auf eine Geschichte aus der Bibel. In ihr ist der Geist der Gastfreundschaft und der christlichen Nächstenliebe lebendig.

Das GBI Großhamburger Bestattungsinstitut wünscht den Betreibern, den Initiatoren, dem Ehepaar Löck, dem Hospizdienst Blankenese und den neuen Mitarbeitern, den Palliativ-Care-Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern, immer ein gutes Händchen für die schwere Arbeit im Geiste der christlichen Philosophie und der Leitgedanken des Palliativ-Care-Konzeptes.

Hier kommen Sie zu der Website des Emmaus Hospizes in Hamburg Blankenese: Link.

Wir zitieren von der Website des Blankeneser Hospizes; die Autorenrechte liegen ebendort:

„Emmaus war der Ort, zu dem zwei Jünger Jesu nach seiner Kreuzigung unterwegs waren, traurig und ohne Hoffnung. Als sich der Auferstandene ihnen anschließt, erkennen sie ihn noch nicht. Aber sein Zuhören, sein Verständnis und seine Worte tun ihnen so gut, dass sie ihn in Emmaus bitten, bei ihnen zu bleiben und ihr Gast zu sein. Beim gemeinsamen Mahl erkennen sie ihn und laufen voller Freude nach Jerusalem zurück. Um Mitgehen, Zuhören, Verstehen, und Loslassen soll es auch in dem Emmaus Hospiz gehen. Es soll ein Ruhepol sein mitten im Leben, in der Nähe der Kirche von Blankenese, in Hörweite der Kirchenglocken. Eine vorletzte Heimat, die Geborgenheit ausstrahlt und schon ein wenig von der Liebe und der Freude abbildet, die uns einmal in der letzten Heimat erwartet.“

Betreiber des Emmaus Hospizes ist die Pflegediakonie Hamburg West/Südholstein. Der Geschäftsführer ist Marten Gereke. Dem Pflegedienst des stationären Hauses mit zehn Betten steht Pflegedienstleiter Andreas Hiller vor, der vor dieser Aufgabe bereits verantwortliche Positionen bei der Pflegediakonie bekleidet hat.

 

Kostenrechner