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Kindertrauerkoffer auf Reisen

Der GBI-Kindertrauerkoffer ist im Mai nach Celle in das Hospiz-Haus Celle gebracht worden. Eine Teilnehmerin der Trauerbegleiterausbildung in der Sternenbrücke, dem Kinderhospiz in Hamburg Rissen, war von dem pädagogischen Instrument sehr begeistert, den wir dort in einer Lerneinheit vorgestellt haben 2018 und wird den GBI-Kindertrauerkoffer bei einer Fortbildung des ambulanten Hospizdienstes in Celle  vorstellen und seine vielfältigen thematischen Anwendungsmöglichkeiten. Der Koffer besteht aus einer großen Kiste in Sargform, die unterschiedlichste pädagogische Kisten enthält. Nicht nur die Endlichkeit an sich ist ein Thema, sondern auch der Umgang mit Verlust und Abschied, Schmerz und Ritualen, die in den letzten Jahrhunderten bestanden und zu einer guten Verabschiedungskultur beitragen.

Der GBI-Kindertrauerkoffer ist ein soziales Projekt des GBI und kann beim GBI Trauerzentrum in Ohlsdorf ausgeliehen werden. Der Kindertrauerkoffer eignet sich die proaktive Arbeit mit Kinder rund um das Thema Tod, ohne konkreten Anlass. Ebenso ist er einsetzbar für worst-case-Szenarien. In beiden Themenfeldern ist der Kindertrauerkoffer schon oft ausgeliehen worden.  Entwickelt wurde der Kindertrauerkoffer im Sepulkralmuseum in Kassel. Das GBI hat ihn um einige Bücher und Gegenstände erweitert, wie den pechschwarzen Vogel Thantos und einen Wackerstein. Wenn Sie diesem Link folgen, können Sie weitere Informationen über den Trauerkoffer erhalten.

Fragen Sie uns gerne nach der Verfügbarkeit des Kindertrauerkoffers.

Kontakt H. Wende Email: wende(at)gbi-hamburg.de

„Keine Angst vor dem Thema Tod“ titelt das Hamburger Abendblatt im Mai 2019.

Auch das Hamburger Abendblatt befasst sich mit dem Thema Kinder und der Bekanntmachung mit dem Tod in einem Artikel vom 11.05.2019. Eine Philosophie-Professorin stellt in einem Kindergarten das Thema Endlichkeit vor und die Kinder sind, dem Eindruck von dem Aufmacherfoto nach, völlig unbefangen. Hier können Sie den Original-Artikel des Hamburger Abendblattes lesen. Zitat der Vorschulpädagogin Krawccyk: “ Wir tabuisieren den Tod nicht und haben schon einige tote Igel, Vögel und Käfer..gemeinsam beerdigt.“  Die gleiche Aufklärungsarbeit, die die beiden Pädagoginnen in dem Kindergarten durchführen, leistet der Kindertrauerkoffer des GBI auch in Kindergärten, Schulen und Konfirmandengruppen.

Dürfen Kinder mit zur Trauerfeier?

Übrings: Das Verbot oder das Abraten der Bestatter und Psychologen, dass man Kinder nicht mit zu Beerdigungen nehmen sollte, ist überholt. Auch Kinder sollten Abschiede kennen lernen, weil es eine wichtige Erfahrung im Leben ist, die nicht ausbleiben wird. Allerdings müssen die Kinder selbstverständlich auch selbst zustimmen, damit das Ritual Trauerfeier auch bei den Kindern nicht mit Widerstand wahrgenommen wird.

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