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Maus-Tag beim GBI Großhamburger Bestattungsinstitut rV

Am 3.10.2013 war das GBI Großhamburger Bestattungsinstitut Teilnehmer bei der bundesweiten Aktion der Maus „Türen auf“. Nach einer Bewerbung beim WDR wurde das Angebot des GBI auf die Homepage der Maus gestellt. Viele Eltern meldeten sich über diesen Weg an. Am 28.09. machte ein großer Artikel im „Hamburger Abendblatt“ auf die Aktion aufmerksam. Insgesamt kamen 27 Kinder mit ihren Eltern und konnten in drei Stationen viele spannende Dinge lernen. Die Jüngste mit 3 Jahren war uns genauso willkommen, wie die Älteste mit 12 Jahren. Zwei Stationen hatten einen Wissensvermittlungsansatz: Der Kindertrauerkoffer und die Station Sargwerkstatt, bzw. Sarg- und Urnenpräsentationsraum. Am meisten Eindruck hinterließ wahrscheinlich die Totenmaske aus Gips, denn mit Gipsabdrücken hatten schon viele Kinder gespielt. Die dritte Station hatte eher spielerischen Charakter. Die Kinder, in drei Gruppen aufgeteilt, waren mit großer Begeisterung dabei einen Sarg anzumalen. Ein unvoreingenommener Zugang zu dem Thema ließ keine Schwermut aufkommen, weil Viele ohne konkreten Anlass aus Neugierde kamen. Auch für diejenigen, die gerade einen Verlust zu beklagen hatten, zum Beispiel das heißgeliebte Meerschweinchen, hat der Tag geholfen eine etwas andere Sichtweise in Bezug auf den Grundgedanken „Kreislauf des Lebens“ zu bekommen, auch wenn die Trauer über den Tod von niemanden abgenommen werden kann. Das Sarganmalen bietet das GBI auch jederzeit für den Trauerfall an, nicht nur für Kinder. Auf Wunsch unterstützt eine Künstlerin diesen Prozess. Im Kinderhospiz „Sternenbrücke“ gehört das Sarganmalen zum Standard einer Auseinandersetzung mit dem Tod und der Verabschiedung von einem Geschwisterkind. Insgesamt hat der Maustag bei den 50 Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und einen Beitrag dazu geleistet, dass der Tod ein Teil der Lebenswirklichkeit ist, und damit einen Beitrag zur Bestattungskultur geleistet.