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Vorsorge Tag in Altona Nord

Am 25.11.2014 fand auf Einladung des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ ein Informationsnachmittag zum Thema Erbrecht und Bestattungsvorsorge in Altona Nord statt. Knapp 30 Zuhörer kamen zusammen im Bürgerzentrum Altona, um sich informieren zu lassen über die neuen Möglichkeiten der Bestattungsvorsorge. Herr Wende vom GBI erläuterte die verschiedenen Anlagemöglichkeiten, um für den Sterbefall finanziell vorzusorgen. Sicherlich ist die Variante „Matratze“ nicht zielführend. Der Kern des GBI-Vorsorgemodells ist eine doppelte Regelung mit gesicherter Finanzabsicherung. Mit doppelter Regelung ist gemeint, dass sowohl alle Details bezüglich der Bestattung auf der Leistungsseite des Bestatters besprochen und festgelegt werden, als auch der gewünschte Friedhof eingetragen wird, ggf. sogar mit genauer Grablage. Nach diesem Beratungsgespräch werden dann die Kosten detailliert dargelegt. Im Gegensatz zu einer Sterbegeldversicherung, die auch einige Nachteile birgt, ist das GBI-Vorsorgemodell anders strukturiert. Der GBI Bestattungsvorsorgevertrag sieht vor, dass die Summe, im Ganzen, sofort fällig wird. In Ausnahmefällen kann auch in Raten gezahlt werden. Wenn die vereinbarte Summe beim GBI eingezahlt wurde, erwächst daraus eine zeitlich unbegrenzte Preisgarantie (auf die Bestattereigenleistungen), das heißt unabhängig vom Eintritt des Bestattungsfalles werden die Leistungen des GBIs nicht teurer – es ist alles abschließend geregelt. Auf Wunsch kann auch eine Bankbürgeschaft für die Absicherung der Forderung bestellt werden. Viele Menschen in Hamburg haben einen solchen GBI-Vorsorgevertrag innerhalb der letzten 64 Jahre schon abgeschlossen. Die Vorteile sind: abschließende Regelung, keine finanziellen Sorgen für die Kinder (Bestattungspflichtigen), Bankbürgschaft, die Kinder können sich im Todesfall ganz ihrer Trauer widmen, weil die tragweiten kaufmännischen Entscheidungen schon bedacht und geregelt worden sind.
Gerne wird auch gefragt: Kann man mit einer Sterbegeldversicherung auch einen GBI-Vorsorgevertrag zeichnen? Selbstverständlich kann man das unwiderrufliche Bezugsrecht der Sterbegeldversicherung für das GBI eintragen lassen. Mit anderen Worten: Eine Sterbegeldversicherung kann mit dem GBI – Vorsorgevertrag gekoppelt werden.
Am Rande der Veranstaltung erzählte mir ein weit über 80jähriger Mann, dass er der Schwager des Oberarztes Dr. Kurt Reuber sei, der die „Madonna von Stalingrad“ im Kessel von Stalingrad gezeichnet hat. Wie wir nach einer Recherche im Internet feststellten, ist dieses Kunstwerk als Antikriegssymbol vielfach kopiert worden. Das Original hängt in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtsniskirche in Berlin Es ist immer wieder spannend, sich mit älteren Menschen über ihr Leben zu unterhalten. Wir wünschen uns, dass sie ihr bewegtes Leben aufschrieben. Zum Beispiel in dem schönen Buch „Du erzähl mal“ oder auch verfilmen ließen. Das GBI bietet hierzu eine spannende, nicht preisintensive Möglichkeit.
Anschließend unterrichtete uns der Notar Dr Nümann über die Möglichkeiten und Notwendigkeiten eines durchsetzungsfähigen Testaments . Idealer Weise sollte man ein notarielles Testament errichten. Die Kosten sind überschaubar und in der Bundesnotarordnung festgelegt.

Bestattungsvorsorge GBI Bestattungsinstitut               800px-Berlin._Kaiser_Wilhelm_Gedächtnis_Kirche_005 Madonna von Stalingrad