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neues Urteil zur Totenfürsorge

In einem zweitinstanzlichen Urteil des LG Bielefeld wird festgehalten, dass derjenige, oder diejenige, die die Totenfürsorge inne hat, mehr oder minder willkürlich entscheiden kann, wer an der Trauerfeier teilnehmen kann. Genauso kann der Totenfürsorgeberechtigte entscheiden, dass auch der leibliche Sohn keinen individuellen Abschied haben darf. Hier finden Sie den Verweislink auf das Originalurteil hier klicken.

Um solchen Unwägsamkeiten einen Riegel vorzuschieben ist es sehr sinnvoll im Wege eine Bestattungsvorsorge alle notwendigen Anweisungen im Vorsorgevertrag zu hinterlegen. Beim GBI kann man auch die Einladungsliste für die Trauerfeier zur Akte, dem Vertrag als Vertragsbestandteil hinzufügen. Der GBI Bestattungsvorsorgevertrag ist schon viele Jahrzehnte erprobt, denn es gibt ihn schon seit über 60 Jahren. Weitere Informationen hier.

Der Grund warum der klagende Sohn keinen Schadensersatzanspruch zugesprochen worden ist liegt darin, dass zur Ermittlung auf den Willen des Verstorbenen abgestellt wird. Da dieser nicht mehr in concreto ermittelbar war, durfte die Totenfürsorgeberechtigte alleine und auch willkürlich entscheiden.  Daher sollte schon im Vorfeld alles geregelt werden.

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