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Schmetterlings – Bestattung

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Beim GBI Bestattungsinstitut ist eine sehr schöne Idee entstanden: Die Schmetterlings-Bestattung. Es gibt zu der Grundidee des Schmetterlings vielfältige Formen bei einer Bestattung, die an das Zeichen des Übergangs erinnern. In einem der Hospize wird ein Schmetterlings an die Tür geheftet, wenn der Tod eingetreten ist. Der Schmetterling wird gerne deswegen als Symbol des Übergangs genutzt, weil er sich von einer Raupe zu einem Flugwesen umwandeln kann. Ebenso wie wir Menschen, genauer Seele nach dem Tod, in eine neue Form übergehen – so zumindest der weitverbreitete Glaube, wird aus einer Raupe ein schillernder, wirbelnder, glänzender Schmetterling. Einige glauben an eine Auferstehung, andere an eine Wiedergeburt. Einige Wenige glauben nur an das endgültige Ende. Wir haben eine Schmetterlingsurne und einen Schmetterlingssarg im Angebot. Gleichzeitig gibt es auf dem Ohlsdorfer Friedhof Schmetterlingsgrabstätten, die sich durch Schmetterlingssymbolen in den Grabsteinen als Gestaltungsvorschrift auszeichnen und durch eine große Zahl von lebenden Schmetterlingen, die durch die Schmetterlingsbäume angezogen werden. Informationen hier

Innerhalb einer Trauerfeier können nicht nur Blumen in Schmetterlingsform gesteckt werden, sondern als Zeichen der Änderung und Veränderung können auch lebende Schmetterlinge in die Natur freigelassen werden. Das Ritual erinnert stark an die Tauben, die bei einer Hochzeit als symbolische Handlung freigelassen werden. Auf jeden Falle eine sehr schöne, romantische Art der Abschiednahme. Auf den Inseln von Hawaii stehen Schmetterlinge dafür, den Menschen Glück zu bringen. Einer alten Insellegende der Ureinwohner zufolge erfüllen die Schmetterlinge die Wünsche derjenigen, die sie freilassen. Wenn Sie keinen kompletten Schmetterlingsschwarm freilassen möchten, können die Schmetterlings auch in einzelnen kleinen Pappschachteln angeliefert werden. Dem  Schmetterlinge kann ein Wunsch zugeflüstert werden, für den Verstorbenen, oder für sich selbst und seine Trauer, oder für einen Lebenswunsch, der jetzt ohne den Gegangenen verwirklicht werden muss. Anschließend wird der Bote in den Himmel freigelassen. Der Schmetterling bringt die Gedanken dann in das jenseitige Reich.

Schmetterlinge sind so zart und filigran, dass sie nicht im Winter fliegen möchten und erst ab ca. 15 Grad gerne losfliegen. Daher kann die Schmetterlingsbestattung nur in den Frühjahrs- und Sommermonaten angeboten werden, zumindest in der Variante der lebenden Schmetterlinge. Natürlich muß auch beachtet werden, dass eine Naturverträglichkeit gegeben ist. Die Schmetterlingsart Distelfalter (Vanessa cardui) erfüllt diese Voraussetzungen, weil sie in Nordeuropa heimisch ist. Auch braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass die Tiere keine Nahrung finden. Die Schmetterligne sind in der Lage viele Kilometer pro Tag zu fliegen. Insofern ist die Verwendung nachhaltig, naturverträglich und pc (political correct).

In der Gestaltung der Trauerfeier sind den Menschen heute kaum noch Grenzen gesetzt. Individuelle Vorstellungen in der Gestaltung der Aufbahrung durch Blumengestecke und andere Gestaltungselemente sind selbstverständlich geworden, wie z.B. das Holland-Fahrrad, wenn durch die Landschaft gleiten eine herzbewegte Freizeitgestaltung war . So können auch Särge angemalt werden, von Hinterbliebenen und deren Kindern. So könnten man in einem gemeinsamen Werk zusammen malend Schmetterlinge auf den Sarg malen. Zwar mag es zunächst befremdlich klingen, aber insbesondere für Kinder ist dieser Weg ein schon lange praktizierter und guter Weg der Verabschiedung. In der „Sternenbrücke“, dem Kinderhospiz wird er regelmäßig beschritten. Trauerarbeit ist Prozessarbeit, und durch die längere Zeitspanne in der Auseinandersetzung mit der Endlichkeit gewinnt diese eine neue Dimension von Lebenszugehörigkeit.

……………………………………   Schmetterlingstasche zum Transport der Flügelwesen

Fragen Sie gerne Ihren GBI-Berater nach der Schmetterlings-Bestattung. Übrings feiert man in Cuba die Beerdigung in weiss, wie auch in verschiedenen Deutschen Dörfern, z.B. an der Weser.

 

 

Distelfalter (Vanessa cardui)

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