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Schmetterlingsbestattung

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Distelfalter (Vanessa cardui)

Beim GBI Großhamburger Bestattungsinstitut ist eine schöne Idee entstanden: die sogenannte Schmetterlingsbestattung. Zu der Grundidee des Schmetterlings gibt es vielfältige Formen der Bestattung, die an das Zeichen des Übergangs erinnern. In einem der Hospize wird ein Schmetterling an die Türe geheftet, wenn der Tod eingetreten ist.

Der Schmetterling wird gerne als Symbol des Übergangs genutzt, weil er sich von einer Raupe in ein schillerndes, wirbelndes Flugwesen verwandelt. Ebenso, dies die damit verbundene Vorstellung, geht unsere Seele nach dem Tod in eine neue Form über. Einige Menschen glauben an eine Auferstehung, andere an eine Wiedergeburt – nur wenige dagegen an das endgültige Ende. Wir haben eine Schmetterlingsurne und einen Schmetterlingssarg im Angebot. Gleichzeitig gibt es auf dem Ohlsdorfer Friedhof spezielle Schmetterlingsgrabstätten. Sie zeichnen sich durch Schmetterlingssymbole an den Grabsteinen aus; gleichzeitig wird durch sogenannte Schmetterlingsbäume eine große Zahl lebender Schmetterlinge angezogen. Informationen finden Sie hier.

Bei einer Trauerfeier können zum Beispiel Blumen in Schmetterlingsform gesteckt werden. Es können aber auch – als Zeichen des Übergangs – lebende Schmetterlinge in die Natur entlassen werden. Das Ritual erinnert natürlich an das der Tauben, die bei einer Hochzeit freigelassen werden. In jedem Fall eine sehr schöne, romantische Art, Abschied zu nehmen. Auf den Inseln von Hawaii werden Schmetterlinge als Glücksbringer betrachtet. Einer alten Insellegende der Ureinwohner nach erfüllen die Schmetterlinge die Wünsche derjenigen, die sie freilassen.

Wenn Sie keinen ganzen Schmetterlingsschwarm freilassen möchten, können die Schmetterlinge auch in einzelnen kleinen Pappschachteln angeliefert werden. Dem  Schmetterling kann ein Wunsch zugeflüstert werden, für den Verstorbenen oder für einen selbst und die eigene Trauer, oder ein Lebenswunsch, der jetzt ohne den Gegangenen in Erfüllung gehen soll. Anschließend wird der Bote in den Himmel freigelassen. Der Schmetterling bringt die Gedanken und Wünsche in das jenseitige Reich.

Schmetterlinge sind so zart und filigran, dass sie erst ab ca. 15 Grad gerne fliegen. Daher kann die Schmetterlingsbestattung nur in den Frühjahrs- und Sommermonaten angeboten werden, zumindest in der Variante der lebenden Schmetterlinge. Bezüglich der Schmetterlingsart ist auf Verträglichkeit mit dem hiesigen Klima zu achten: Der Distelfalter (Vanessa cardui) erfüllt diese Voraussetzung, weil er in Nordeuropa heimisch ist. Auch braucht man sich keine Gedanken darüber zu machen, dass die Tiere keine Nahrung finden könnten. Die Schmetterlinge sind in der Lage, viele Kilometer pro Tag zu fliegen. Insofern ist ihre Verwendung als nachhaltig und naturverträglich zu bezeichnen.

Auch was die Gestaltung der Trauerfeier angeht, sind der Kreativität heute kaum noch Grenzen gesetzt. Individuelle Vorstellungen in der Gestaltung der Aufbahrung umzusetzen ist selbstverständlich geworden, so zum Beispiel das Holland-Fahrrad, wenn der oder die Verstorbene leidenschaftlich gerne durch die Landschaft geradelt ist. Eine andere Möglichkeit der kreativen Gestaltung ist das eigenhändige Bemalen von Särgen durch Hinterbliebene und deren Kinder. Es mag befremdlich klingen, aber insbesondere für Kinder ist dies ein bewährter Weg der Verabschiedung. Im Kinderhospiz „Sternenbrücke“ wird er regelmäßig beschritten. So könnte man in einer gemeinsamen Aktion Schmetterlinge auf den Sarg malen.

Trauerarbeit ist Prozessarbeit, und je eingehender die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit stattfindet, umso mehr gewinnt sie an Selbstverständlichkeit. Fragen Sie gerne Ihren GBI Berater nach der Schmetterlingsbestattung.

 

 

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