Zur Startseite A+ A-

Testamentserstellung

Bei den Testamenten unterscheidet man zwischen dem privatschriftlichen Testament und dem öffentlich errichteten. Das privatschriftliche Testament muss handschriftlich unterschrieben und mit Ort und Datum versehen sein. Allerdings gibt es keine Garantie, dass das Testament nach dem Ableben auch aufgefunden wird; auch besteht die Gefahr, dass der Finder für den Fall, dass ihn die in dem Testament getroffenen Regelungen benachteiligen, dieses verschwinden lässt. Dann tritt die gesetzliche Erbfolge gemäß den Paragraphen des Familienrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch in Kraft.
Im notariellen Testament, auch öffentliches Testament genannt, erfolgt die Erstellung beim Notar. Bei dem Notar handelt es sich um einen besonders hoch qualifizierten Volljuristen. Die Beratung für ein gutes Testament, das Rechtssicherheit bietet, ist in den sehr niedrig kalkulierten Gebühren für ein notarielles Testament bereits inbegriffen. Notarielle Testamente werden beim Amtsgericht hinterlegt.

Es besteht auch die Möglichkeit, das Testament zusätzlich bei der Bundesnotarkammer, dem zentralen Testamentsregister, zu hinterlegen. Die Kosten für diese zusätzliche Registrierung liegen bei 15 bis 18 Euro. Allerdings können dort nur Testamente aufgenommen werden, die bereits beim Amtsgericht hinterlegt sind. Diese Hinterlegung kostet rund 75 Euro.

 

Kostenrechner