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Trauer am Arbeitsplatz -Charon

Am 12.07.2016 tagte in der Hochschule für angewandte Wissenschaften  HAW die Arbeitsgruppe „Trauer am Arbeitsplatz“, die von Charon, genauer Frau Schlichting von Charon geleitet wird. Das GBI ist Mitglied dieser Gruppe und wird vertreten vom Trauerbegleiter H Wende. Das Thema des überraschend großen Kreises war der Umgang mit Suizid im Unternehmen. In emotionalen Notsituationen können Sie gerne Charon anrufen und Frau Schlichting kann auch kurzfristig ins Unternehmen kommen, um Halt zu geben,Klärungen zu veranlassen und die Ankertaue zurück zu den Pollern des Lebens zu werfen, denn wie formulierte die Referentin des Nachmittags so schön. “ egal was passiert, die Produktion muß weitergehen, das Unternehmen weiter im Schaffensprozess existieren“.  Die Teilnehmer sind bunt gemischt. Von den „Verwaisten Eltern Hamburg“, bis zum GBI Großhamburger Besattungsinstitut und vielen namenhaften Firmen der Hansestadt Hamburg. Auch diverse Hochschulen sind vertreten, wie das HAW, TU Harburg und eine Untergliederung der Uni Hamburg.

Das GBI bildet sich immer gerne fort und gibt passende Impulse zu den Fachthemen rund um den Tod und auch wenn man ungern darüber spricht, so finden Suizide, die fälschlich gerne Selbstmorde genannt werden, in maßgeblicher Zahl statt. Wichtig ist, dass solche Lebenszusammenhänge nicht durch ein kleines Ereignis aus dem Lot geraten, sondern aus der grundsätzlichen Disposition der Klienten, seiner Lebensmelodie und ggf einer schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankung.

Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit in der Kommunikation nicht über den Suizid zu reden und den offiziellen Lesart der Familie zu folgen, die die Todesursache mit Unfall umschreibt. Es gibt auch in Unternehmen keinesfalls eine Aufklärungspflicht über die Wahrheit, auch wenn die Gerüchteküche im Flurfunk brodelt. Generell gilt, dass das verbreitet wird, was die nächsten Angehörigen wünschen.

Oftmals spielen extrem neugierige Motive von Fragenden eine Rolle, die inadäquate Fragen nach Details stellen. Die sollte man strickt abblocken und auf das Persönlichkeitsrecht und die Privatsphäre verweisen.

Es gibt in Hamburg ein paar ausgewiesene und erprobte Beratungsstellen für Angehörige nach Suizid:

1. Verwaiste Eltern Hamburg eV, link

2. Institut für Trauerarbeit eV. link

3. „AGUS“ – link

4. Charon – Angelika Schlichting, link

4. das GBI  Großhamburger Bestattungsinstitut kann mit unser Psychologin schnell und unkompliziert Hilfe anbieten, wenn einer unserer Trauernden in einem solchen Zusammenhang Hilfe und Beistand in der Trauer braucht.

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