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Trauerkultur älter als gedacht

Nach einem Bericht des Tagesspiegels ist die Trauerkultur viele tausend Jahre alt und damit deutlich älter als bisher angenommen.

Zitat aus dem Tagesspiegel: „Archäologen haben 4.400 bis 4.800 Jahre alte Gräber samt Grabsteinen aus der Steinzeit bei Beuna (Sachsen-Anhalt) entdeckt.“ Hier kommen Sie zu dem Originalbericht mit Foto: Link.

5.000 Jahre Trauerkultur heißt auch, dass die Menschen bereits damals, trotz ihres vermeintlich niedrigeren Entwicklungsstandes, in der Gesellschaft Zeichen gesetzt haben, die an die Verstorbenen erinnern sollten. In Bezug auf unseren heutigen Umgang mit dem Tod ließe sich daraus ableiten, dass namenlose Gräber, ohne Grabsteine, auf anonymen Feldern, nur ein Weg sind, mit der Trauer umzugehen – und womöglich nicht der beste.

Übrigens: Ein Reihengrab kostet heute sogar weniger als eine anonyme Bestattung.

 

 

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