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Trauerliteratur

Literaturtipp zur Trauerverarbeitung

Zwar nicht mehr ganz neu ist das Buch „Das Lavendelzimmer“.  Inzwischen gibt es das Buch als Taschenformat zu kaufen. „Das Lavendelzimmer“ der Autorin Nina George ist sprachlich stark und phantasiereich geschrieben. Das Thema mit den vielen Seitensträngen könnte man umschreiben mit Trauerverarbeitung. Die Realitätswahrnehmung wird oftmals gefärbt durch subjektive Filter. Trauerarbeit ist Verlustarbeit und Nina George lässt in dem Buch einen Buchhändler- Jean genannt-  auf eine lange Reise gehen. Die Reise nimmt Jean nicht nur räumlich vor, sondern insbesondere auch seelisch. Die Reise wäre schon vor sehr langer Zeit notwendig gewesen für eine gute Trauerarbeit, aber der Romanheld hat sich und sein Herz von der Welt zurückgezogen – 21 Jahre Rückzug und Stillstand.

An irgendeiner Stelle im Leben ist eine Wendung eingetreten, die dann aber die fehlenden Momente einer Trauerarbeit offensichtlich gemacht hat. Bei Problemen gibt es verschiedene Wege sie zu bewältigen. Das Aussitzen durch Zeit vergehen lassen ist ein beliebter Weg, frei nach dem Motto: Die Zeit heilt alle Wunden. Allerdings wissen wir aus der Trauerpsychologie, dass ein aktiver Bewältigungsweg deutlich besser für die Seele ist, als sich nicht den eigenen Trauergefühlen zu stellen. Die Autorin Nina George wurde 1973 geboren und veröffentlicht seit 1992 Romane. Mit dem „Lavendelzimmer“ ist ihr ein großartiges Werk gelungen, dass in 34 Sprachen übersetzt wurde. Unter dem Autorenpseudonym Jean Bagnol veröffentlicht Nina George auch. Der nachfolgende Link führt zur Verlagsseite, hier klicken.

H. Wende, GBI-Trauerbegleiter

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Hier eine Beschreibung des Verlages:

„Ein unwiderstehlicher Roman über die Macht der Bücher, die Liebe und die Magie des südlichen Lichts: „Das Lavendelzimmer“ – ein internationaler Bestseller, übersetzt in 30 Sprachen, gefeiert von der Presse wie von Lesern weltweit.
Er weiß genau, welches Buch welche Krankheit der Seele lindert: Auf seinem Bücherschiff, der »literarischen Apotheke«, verkauft der Pariser Buchhändler Jean Perdu Romane wie Medizin fürs Leben. Nur sich selbst weiß er nicht zu heilen ….
„Dieser Geschichte wohnt ein unglaublich feiner Zauber inne.“ Christine Westermann (WDR)

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