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tree of life

Ein angeblich neue Art der Bestattung ist die Substratbestattung, auch „tree of life“ – Baum des Lebens- genannt.

Insbesondere Krematorien aus den Niederlanden bieten solche Bestattungsformen an. Die Idee ist, dass die Totenasche nach einer Feuerbestattung mit einem Baumsetzling zusammen auf einem Acker ausgebracht wird. Durch das Wurzelwerk eines Baumes aufgenommen, soll nun die Asche so zum Wachstum eines Baumes beitragen. Nach einem Jahr Wachstumszeit wird der Wurzelballen mit dem Baum ausgegraben und an den Totenfürsorgeberechtigten, sprich Auftraggeber zurückgeschickt, der den Baum dann in seinem Garten wachsen lassen kann – als Baum des Lebens seiner Liebsten.

Das GBI Großhamburger Bestattungsinstitut fand dieses Bestattungsidee im Grunde genommen romantisch und interessant als Baum „wiedergeboren“ zu werden. Insbesondere werben Bestattungshäuser aus Schleswig-Holstein mit dieser neuen Art der Bestattung, die die Idee des Kreislaufes der Natur vermeindlich so perfekt umsetzt.

Neue Erkenntnisse zur Substratbestattung

In einem Fachgutachten wurde nun nachgewiesen, dass auch nach einem Jahr Wachstumszeit noch 99 % der Totenasche weiter in dem Wurzelballen verblieben sind und nicht von dem Setzling, Baum aufgenommen worden ist. Insofern ist die Idee der Substratbestattung, in der oben geschilderten Form, keine zulässige Alternative zu einer ordnungsgemäßen Feuerbestattung auf einem Hamburger Friedhof.   ( Quelle:  Rechtsanwalt Torsten F. Barthel, Berlin)

Insofern können wir Ihnen als GBI nicht zu so einer Bestattungsform raten, weil sie eindeutig die in Deutschland geltenden Bestimmung verletzt. Das Bundesverfassungsgericht hat in diversen Urteilen festgelegt, dass die Bestattung der Totenasche in Deutschland, aufgrund der bestehnenden Gesetzeslage, verpflichtend auf einem Friedhof stattfinden muß, oder eine Seebestattung gewählt werden muß.

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