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ungewöhnliche „Beisetzung“

In New York hat sich in einer Oper eine seltsame Geschichte zugetragen. Nach einer Pause innerhalb einer Opernaufführung war im Orchestergraben überall weißes Pulver verstreut. Aus Sicherheitsgründen mußte die Vorstellung abgebrochen werden, weil man nicht wußte, ob es sich um eine hochgiftige Substanz handeln könnte.

Das Untersuchungsergebnis aus dem Labor war überraschend. Es handelte sich nicht um Gift, sondern um Totenasche. Wie man nach einigen Recherchen herausbekommen hat, wurde die Asche eines Mentors von einem Konzertgänger verstreut. Es wäre sein sehnlichster Wunsch gewesen.

In Deutschland wäre so ein Szenario gar nicht denkbar, denn die Totenasche wird den Angehörigen nicht ausgehändigt, denn in Deutschland herrscht Friedhofszwang. Friedhofszwang für die Totenasche heißt, dass auch bei Feuerbestattungen die Urne auf einem Friedhof beigesetzt werden muß.

 

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