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VOLKSTRAUERTAG 2020

Zusammenhalt, Respekt, Gedenken

Ein Jahr nach dem Ende des Ersten Weltkriegs 1919 wurde vorgeschlagen einen Gedenktag für die mehr, als zwei Millionen gefallenen Soldaten einzurichten. Nachdem im Jahr 1922 die erste Gedenkstunde im Reichstag stattgefunden hatte, sollte der Volkstrauertag regelmäßig begangen werden. Im Jahr 1934 wurde der Charakter des Volkstrauertages durch die Nationalsozialisten neu definiert. Es ging nicht mehr darum allen Gefallenen zu gedenken, sondern um die Verehrung von Kriegshelden, die für den Nationalsozialismus gefallen waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat der Volkstrauertag seinen ursprünglichen Sinn wieder erhalten. Es ist ein stiller Feiertag – sein Charakter ist weder kirchlich noch gesetzlich. 

Das oft an diesem Tag dazu aufgerufen wird erlebte Trauer und Verlust zu teilen hat sich über die Jahre entwickelt. Die eigentliche Herkunft sollte aber nicht in Vergessenheit geraten!

Am Volkstrauertag wird nicht nur Kriegsgefallenen gedacht, sondern besonders ALLEN Opfern von Gewalt und Gewaltherrschaft, Opfern von Rassismus und Terrorismus weltweit. So ist der Volkstrauertag ein ganz besonderer Tag, der mehr als viele andere Tage an die Gemeinschaft, die Solidarität und die Nächstenliebe appelliert.