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Sich vor dem Kondolieren drücken

In der Zeitschrift CHRISMON, 2/2018, wird aufgezählt, wovor wir uns drücken: Die meisten Befragten geben zu, im Restaurant zu lügen: Auf die Frage des Kellners, ob das Essen geschmeckt habe, antworten 44 Prozent nicht wahrheitsgemäß. 42 Prozent verteidigen sich lieber, als einen Fehler zuzugeben.

In unserem Zusammenhang erschreckend ist die Zahl der Menschen, die sich vor dem Kondolieren drücken. 30 Prozent der Befragten wissen zwar, dass es Usus ist, einem Bekannten anlässlich des Todesfalls eines Angehörigen zu kondolieren, drücken sich aber davor. Über die Gründe für ein solches Verhalten kann spekuliert werden: Eine Vermutung wäre, dass sich der/die Betreffende vor den eigenen Gefühlen drücken möchte bzw. den Gedanken an den Tod so weit wie möglich verdrängt.

Ein anderer Grund, sich vor dem Kondolieren zu drücken, ist, dass man unsicher ist, ob man die richtigen Worte findet. Hierzu hält das GBI – je nach Beziehungsstatus – zahlreiche Vorschläge bereit. Einfach hier klicken und zum kostenlosen GBI Kondolenz-Ratgeber gelangen.

Beileidsbekundungen sind ein entscheidender Schritt im Trauerprozess der Hinterbliebenen. Dies belegen alle verfügbaren Quellen.

 

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