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Was ist eine Bucket List ?

Im Englischen Sprachraum, UK und USA ,spricht man gerne von der Bucket List. Die Bucket List erstellt man dann, wenn der Patient von seinem Arzt eine schlechte Prognose bekommen hat, die einem nur noch eine kurze Lebensspanne aufzeigt und verheißt.  In der Liste – Bucket List-  schreibt man die Dinge auf, die man noch dringend erledigt haben möchte, bevor man die Aussegnung als Verstorbener erfährt. Der Begriff geht wohl zurück auf die Redewendung: „to kick the bucket“, einem uralten katholischen Brauch, bei dem dem Verstorbenen Weihwasser aus einem Bucket (Eimer) auf die Füße  gespritzt wird bei der Aussegnung oder Trauerfeier. Heute wird die Redewendung wie unser „ins Gras beißen“ oder „den Löffel abgeben“ verwendet.

Das Wort erledigen ist nicht unbedingt treffend. Genauso passend wäre auch: Dinge, die man erleben möchte, gesehen haben möchte, bevor man diese Welt verlässt. Es können auch spirituelle Erfahrungen sein in Indien oder anderen spirituellen Orten.

Nicht notwendiger Weise kann man eine Bucket List erst dann erstellen, wenn das Ende sichtbar ist.  Es gibt auch Menschen in jungen Lebensjahren, die ihr Leben planen nach einer Bucket List. Dazu gibt es auch dicke Bücher in Englisch und Deutsch, in denen Ziele, Lebensziele vorgeschlagen werden. Beispielsweise „500 Dinge die man getan haben muss“ von Elise de Rijk, link. “ 500 Dinge, die Freunde getan haben sollten“, 500 Dinge die Paare zusammen getan haben sollten“.

Klassiker für die Bucket List; to-do-list des Lebens sind folgende Dinge:

Ein Baum pflanzen

Ein Haus bauen

Ein Kind zeugen

Kleine Dinge der Bucket List sind:

Paris Urlaub mit dem Geliebten oder der Geliebten

Venedig besuchen zur Karnevall

Rom besuchen zur Osterzeit

Christkindl-Markt in Nürnberg besuchen

Am Nordkap im Sommer die Tage erleben, an denen die Sonne nie untergeht

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Damit man am Lebensende entspannt seine Lebensziele anfahren kann und sich nicht Gedanken um seine Bestattung machen muss, ist es klug, wenn alles schon im Vorhinein geregelt ist. Zum Beispiel durch eine Patientenverfügung, eine Generalvollmacht und einen Bestattungsvorsorgevertrag. Weitere Informationen zum Bestattungsvorsorgevertrag des GBI finden Sie hier.

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