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Welthospiztag

Am 8.10.2016 ist der offizielle Welthospiztag. In Hamburg findet der Hospiztag das erste mal auf dem Hamburger Rathausmarkt statt. Start ist um 11 Uhr.

Das GBI Großhamburger Bestattungsinstitut nimmt an der Hospizwoche teil mit einem Vortrag in der Hamburger Kunsthalle am 14.10.2016 um 14 Uhr. Die Kunsthistorikerin Marion Koch führt durch die Sammlung unter dem Aspekt vergehende Zeit und Endlichkeit. Wer Interesse hat möge zum Haupteingang der Kunsthalle Hamburg kommen um 13:45 Uhr und nach der GBI-Führung fragen.


Wir zitieren von hamburg.de: (Link)
Tod, Sterben und Trauer gehen uns alle an

VERANSTALTUNG AUF DEM RATHAUSMARKT AM WELTHOSPIZTAG ZUR ERÖFFNUNG DER HAMBURGER HOSPIZWOCHE

Tod, Sterben und Trauer sind Themen, die uns alle angehen, aber nach wie vor oft tabuisiert werden. Der Welthospiztag möchte auf diese Themen aufmerksam machen und dabei helfen, sie in das gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Anlässlich des Gedenk- und Aktionstages gibt es am Sonnabend, 8. Oktober, ein buntes Programm auf dem Hamburger Rathausmarkt. Die zentrale Veranstaltung zum Auftakt der anschließenden Hospizwoche wird um 11 Uhr mit einem Grußwort von Gesundheitsstaatsrätin Elke Badde offiziell eröffnet.

Die zahlreichen Hospiz- und Palliativeinrichtungen nutzen die Hamburger Hospizwoche, um in über 60 Veranstaltungen auf die Situation der schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Sie findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt, wird vom LandesVerband Hospiz und Palliativarbeit Hamburg e.V. getragen und als Kooperation aller Mitgliedseinrichtungen organisiert. Schirmherr ist Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz. Das Programm ist im Internet unter http://www.welthospiztag-hamburg.de/ abrufbar.

„Die Hamburger Hospizwoche bietet eine gute Gelegenheit, sich den sensiblen Themen Sterben, Tod und Trauer zu nähern und darüber zu informieren“, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Es gibt in der Stadt zahlreiche Angebote und Einrichtungen, die helfen und Menschen am Ende ihres Lebens würdevoll begleiten. Diese Angebote wollen wir weiter ausbauen. Doch auch die beste Infrastruktur kann ohne persönliches Engagement ihren Sinn und Zweck nicht erfüllen. Mein Dank gilt deshalb besonders auch den rund 1.000 ehrenamtlich Tätigen in der Hamburger Hospiz- und Palliativarbeit.“

In Hamburg gibt es derzeit neun Palliativeinheiten an Krankenhäusern sowie sechs stationäre Hospize für Erwachsene, ein stationäres und ein teilstationäres Kinder- und Jugendhospiz. Ein weiteres Erwachsenenhospiz ist zudem im Bau. Ein Netzwerk aus rund 1.000 ausgebildeten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern begleitet Betroffene und ihre Familien in den letzten Lebenswochen. Zur Versorgung von Menschen, die trotz schwerster Krankheit ihre letzte Lebensphase zuhause verbringen wollen, stehen neun so genannte Palliative-Care-Teams mit Ärzten und Pflegefachkräften zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Angeboten der Hospiz- und Palliativversorgung erhalten Interessierte bei den neun Hamburger Pflegestützpunkten. Einen Überblick über die Einrichtungen der Hospiz- und Palliativarbeit sowie weitere Informationen zu diesem Thema bieten auch der Hospizführer Hamburg (Download unterhttp://www.hamburg.de/pflege/) sowie die Gesundheitsbehörde unter http://www.hamburg.de/hospizarbeit-sterbebegleitung/.

 

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